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Mitgliederversammlung 2010

Im 20. November 2010 fand die ordentliche Mitgliederversammlung des Vereins statt.

Der Mitgliederbestand konnte im vergangenen Jahr erneut gesteigert werden. Im Laufe des Jahres traten 7 neue Mitglieder dem Verein bei, so dass nach 3 Austritten derzeit 79 Mitglieder dem Verein angehören. Auch die finanzielle Situation ist nach wie vor als solide zu bezeichnen, so dass keine Veränderung des Vereinsbeitrages beschlossen wurde. Einzelheiten können dem Protokoll entnommen werden, das auf Anfrage gerne versendet wird.

Höhepunkte des Vereinsjahres waren neben der 5-Tagesfahrt in das Elass und in den Schwarzwald das mittlerweile traditionelle Volksfestkriterium, das auch im nächsten Jahr wieder geplant ist. Sportlich war vor allem von den Erfolgen Erich Winklers und Manfred Eberls zu berichten. Neu war der Bericht des Spartenleiters für Triathlon Gerd Held, der von ebenfalls bemerkenswerten Erfolgen der beiden Triathleten Oli Franke und Richard Feichtinger berichten konnte. Die Einzelheiten können der Internetseite des Vereins entnommen werden.

Auch im nächsten Jahr sollen die Hobbyfahrer wieder auf ihre Kosten kommen. Hervorzuheben ist insbesondere die Fahrt nach Nizza („Haute Route“) mit ca. 16.000 Höhenmetern. Selbstverständlich werden wieder interessante Sonntagsfahrten einmal im Monat durchgeführt, die neben den Klassikern Zander-Schlei-Fahrt und Englmar-Fahrt wieder geplant sind. Zudem wird die Ü60 Seniorengruppe des Vereins in der kommenden Saison wieder einige Ausfahrten durchführen. Die Termine sind in der beiliegenden Veranstaltungsübersicht aufgeführt. Wegen der Haute Route wird im Herbst „nur“ eine Wochenendfahrt nach Südtirol stattfinden. Franz Utler wird jedoch sicher interessante Strecken auswählen. Zur Saisonvorbereitung wird bereits jetzt eine gemeinsame Ausfahrt jeden Samstag um 14.00 Uhr bei Rad+Sport Bauer angeboten.

Das Bratl-Essen findet in diesem Jahr im Gasthof Köck, Gerzen, am 03.04.2011; 12.30 Uhr, statt. Wie üblich ist von jedem Mitglied ein Kostenbeitrag zu leisten. Es wird um rechtzeitige Anmeldung bis spätestens 25.03.2011 gebeten (Tel. 08742-1419 oder tagsüber 089-45503440, e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ).

Abschließend möchten wir jedem Vereinsmitglied eine erlebnisreiche und unfallfreie Radsaison 2011 wünschen.

Mit freundlichen Grüßen
Die Vorstandschaft
 
RC Vilsbiburg radelte durch Vogesen und Schwarzwald

Ziel der diesjährigen Herbsttour des RC Vilsbiburg war heuer nicht wie traditionell der Süden, sondern die vermeintlich wärmste Ecke Deutschlands mit Kaiserstuhl und Schwarzwald sowie die Vogesen. Nach einer längeren Anreise und einer Einrollrunde durch die Weinberge am Kaiserstuhl nahmen die 18 Radler und Radlerinnen des Vereins am darauffolgenden Tag die erste der vier anspruchsvollen Etappen in Angriff. Von Bahlingen aus überquerte eine Gruppe die flache Rheinebene in Richtung Ribeauvillé, wo sich die „Plaudergruppe“, also diejenigen, die eine etwas gemütlichere Gangart bevorzugen, auf den Weg in die Berge machte. Über zwei schwere Anstiege, die Côte de Ribeauvillé und den Col du Bonhomme ging es auf den Höhenrücken der Vogesen mit der berühmten Route de Crête. Trotz kühler Temperaturen konnten die Radler einige herrliche Blicke auf die Gipfel der Vogesen und die Rheinebene genießen, die man von dieser Höhenstraße aus hat. Am Col de la Schlucht, einen der klassischen Pässe der Tour de France in den Vogesen, machte man sich an die 14 Kilometer lange Abfahrt wieder zurück in die Rheinebene, wo man entlang der Elsässer Weinstraße nach 1800 Höhenmetern wieder Ribeauvillé erreichte und einen Elsässer Gewürztraminer genoss. Am dritten Tag stand für eine schnelle Gruppe dann eine schwere Etappe vom Kaiserstuhl nach Badenweiler am Programm. Dabei mussten einige schwere Schwarzwaldberge, wie der Schauinsland, das Wiedener Eck und der Kreuzweg erklommen werden. Am Ende standen 2300 Höhenmeter und 120 Kilometer zu Buche. Aber auch die „Plaudergruppe“, die ab Freiburg auf der Badischen Weinstraße weiterfuhr, bewältigte den schweren Kreuzweg mit seinen 700 Höhenmetern, nachdem man sich vorher in dem malerischen Ort Staufen am Fuß des Schwarzwaldes mittags gestärkt hatte. Am vierten Tag kletterte die schnellere Gruppe dann auf den 1241 Meter hohen Kandel, der unter Rennradlern als schwierigster Berg im Schwarzwald gilt. In der Abfahrt traf man wieder auf die „Plaudergruppe“, die den Anstieg über das malerische Glottertal mit seinen berühmten Schwarzwaldhäusern bewältigte. Nach einer gemeinsamen Mittagspause in einem urigen Gasthof in Todtnau und einigen langen Anstiegen am Nachmittag erreichten alle Radler am Ende dieser schwierigen Hochschwarzwaldetappe noch rechtzeitig das Etappenziel Wolfach, um in der Nachmittagssonne zwischen den Fachwerkhäusern am Stadtplatz das wohlverdiente Bier zu genießen. Am letzten Tag war der Wettergott den Radlern endlich wohlgesonnen und brachte die lang ersehnte Wärme. Nach einer gemütlichen Fahrt durch das Wolfachtal und über die Höhenrücken des Nordschwarzwaldes wurde in dem weltbekannten Feinschmeckerort Baiersbronn eine Mittagspause eingelegt. Zwar stiegen die Radler nicht in der „Schwarzwaldstube Tonbach“ bei 3-Sterne Koch Harald Wohlfart ab, jedoch schmeckten das Bier und die Spätzle zum Sauerbraten auch im Garten des etwas einfacheren Gasthofs. Gut gestärkt wurden von dort aus dann die letzten Kilometer durch die romantischen Täler der Nagold und der Enz nach Bald Wildbad in Angriff genommen, wo die Tour nach etwa 550 Gesamtkilometer endete.





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Manfred Eberl erfolgreich bei Marathon Europameisterschaft der Mountainbiker

Bereits bei den Vorbereitungsrennen zur EM der Mountainbiker in den Mastersklassen (Klasse ab 30 Jahre) gelang es Manfred Eberl vom RC Vilsbiburg mit guten Resultaten auf sich aufmerksam zu machen. Nachdem er beim stark besetzten Granit Marathon in Kleinzell/Österreich über 50km und 1500 Höhenmeter sturzbedingt noch einen kleinen Einbruch zu verkraften hatte, gelang ihm beim Funatic Marathon im Burgebrach ein 4. Rang in der Master 1-Klasse. Diese gute Form stellte er dann bei der Salzkammergut-Trophy in Bad Goisern/Österreich erneut unter Beweis als er trotz Defekt am Anfang des Rennens einen 6. Platz auf der 38 km langen Strecke mit 1.100 Höhenmetern einfuhr. Bei den anschließenden Master Europameisterschaften konnte Manfred Eberl mit einem hart erkämpften 9. Platz bei den Masters Europameisterschaften in seiner Klasse Mastes 1 zum Saisonende dann ein Klasseresultat erzielen. Im Vorjahr von der Weltelite des Mountainbike-Sports zur "schwierigsten WM aller Zeiten" gekürt, blieb der anspruchsvolle Kurs im Norden von Graz auch im Jahr eins nach der WM seinem Ruf treu. Hochsommerliche Temperaturen, ausgewaschene Singletrails, zähe Anstiege und gemeine Schiebepassagen bildeten das Salz in der ohnehin würzigen Suppe dieses Bike-Marathons, der auf den 104 Kilometern und 3.818 Höhenmetern von den 83 Teilnehmern aus 6 Nationen alles abverlangte. Bis zur Mitte des Rennens konnte sich Manfred Eberl eindrucksvoll im Vorderfeld behaupten, fiel jedoch wegen plötzlich eintretender Bauchkrämpfe aus der Spitzengruppe zurück. Gleichwohl kämpfte er gegen die drohende Aufgabe und schaffte es, am Ende wieder einige Plätze gut zu machen, so dass sein Kampf letztlich mit einer hervorragenden Platzierung belohnt wurde.



 
Mountenbiketour am 3. Oktober 2010 - Bericht und Bilder

Pünktlich um 7:00 Uhr starten 18 mountainbike-begeisterte Ski-Club- und RC-Mitglieder (oder beides) die Anfahrt zur Kampenwand. Bereits in Gstadt am Chiemsee zeigte die Natur den ersten bleibenden Eindruck des Tages. Völlig unvorbereitet öffnete sich der z.T. dichte oberbayerische Nebel und es präsentierte sich der Chiemsee mit letzten Nebelflanken über dem Wasser im ersten Sonnlicht des Tages. Dies, vermutlich, veranlasste den Scout bereits bei der Anreise zu einem kleinen "Schlenkerlie" durchs Chiemgau. Am Parkplatz in Rottau angekommen machten sich die Teilnehmer "bergfest" und teilten sich in zwei Gruppen auf. Auch wenn der erste Antritt gemeinsam erfolgte, bis auf einen Nachzügler, führte der Weg zum gemeinsamen Ziel, der Steinlingalm, auf unterschiedlichen Routen. Während die eine Gruppe den 27 km und 1347 Höhenmetern der "Tour 34" aus dem "Moser Bike Guide Band 4" (Chiemgauer und Berchtesgadener Alpen) folgte, hat die andere Gruppe noch weitere 500 Höhenmeter mehr auf dem Tagesprogramm. Für beide Gruppen galt es Asphalt- und Kieswege von 6 bis 16 % Steigung zu erklimmen. Kürzere Anstiege konnten auch 21 bis 24 % erreichen. Wie bei "Moser" üblich waren auch Passagen über Bergwiesen oder schmalen Wurzel- bzw. Felswegen möglich, auf denen das Rad geschoben oder getragen werden musste. Den höchsten Punkt, die Steinlingalm mit 1467 müNN (Meter über Normal-Null), nutzten einen Teil der Bergfreunde für das Gipfelbild, nicht aber für die wohl verdiente Einkehr. Für die Stärkung und das gemütliche Beisammensitzen in der Sonne wurde eine Hütte mit entsprechender Terrasse etwas weiter unten ausgewählt, welche bei der Auffahrt am Wegesrand gesichtet wurde: Die Gorialm

Gestärkt und erholt trat man dann die rasante Abfahrt an, welche aufgrund der schönen Gegend und dem wunderbaren Wetter nochmals mit einem Kaffee und Kuchen unterbrochen wurde.


Die Steinlingalm vor der Kampenwand


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Die Runde der Woche