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RC Vilsbiburg gründet Triathlonabteilung
Am letzten Wochenende fand die Jahreshauptversammlung des RC Vilsbiburg statt, bei der die alte Vorstandschaft um den 1. Vorsitzenden Dr. Bauer im Amt bestätigt wurde. Im Rahmen seines Rückblicks auf die vergangene Radsaison würdigte Dr. Bauer den Einsatz der Vereinsmitglieder und das Engagement von Sponsoren und Spendern, ohne deren Hilfe das im Terminkalender des Bayerischen Radsportverbandes fest verankerte alljährliche Volksfestkriterium nicht durchführbar wäre. Vor allem bedankte er sich aber auch bei der Stadt Vilsbiburg für die kostenlose Unterstützung zur Durchführung der Absperrung des Rennkurses, die nicht selbstverständlich ist. Höhepunkt des diesjährigen Rennens waren die Bayerischen Meisterschaften der Behindertenradsportler. Dabei belegte Erich Winkler in der Klasse LC 4 den 3. Platz. Auch im Übrigen war Erich Winkler in der abgelaufenen Saison mit zwei 4. Plätzen bei den Straßenweltmeisterschaften in Italien und bei der Bahnweltmeisterschaft in Manchester über die 3000m Verfolgung wieder sehr erfolgreich. Höhepunkt war allerdings der neue Weltrekord im 200m Bahnsprint, den er anlässlich der Six-Days-Night im Sommer in Büttgen aufstellte. Einen erfolgreichen Einstand feierte auch Manfred Eberl, der in diesem Jahr erstmals für den RC Vilsbiburg bei nationalen und internationalen Mountainbike Rennen an den Start ging. Mit 4 Siegen, zuletzt beim 3-Stunden-Rennen in Simbach, und dem hervorragenden 14. Platz bei der Deutschen Marathonmeisterschaft in Garmisch-Partenkirchen sorgte er für Aufsehen. Um den Leistungssport im Verein zu fördern, beschloss die Mitgliederversammlung auf Initiative des Vilsbiburger Triathleten Oliver Franke die Gründung einer Triathlon Abteilung. Mit der Gründung dieser Abteilung hofft der Verein, gerade Jugendliche für den Triathlonsport zu gewinnen, der derzeit mit stets steigenden Teilnehmerzahlen bei den Wettbewerben im In- und Ausland zu den Trendsportarten gehört. Am Ende der Jahreshauptversammlung wurde der umfangreiche Terminplan für die nächste Saison von der Mitgliederversammlung beschlossen, der neben zahlreichen Fahrten der Hobbysportler wieder das Volksfestkriterium umfasst.


Die neue Vorstandschaft mit dem designierten Spartenleiter der Triathlonabteilung, Gerd Held (links im Bild).
 
Mountainbike Tour von Radclub und Skiclub Vilsbiburg

Am Tag der deutschen Einheit veranstalteten der RC Vilsbiburg und der SC Vilsbiburg ihre erste gemeinsame Mountainbike Tour auf die Steinplatte bei Reit im Winkl.

Bei herrlichem Bergwetter starteten die 22 Teilnehmer mit ihren Mountainbikes vom Weitsee aus in Richtung Seegatterl, wo der erste steile Anstieg zur Winkelmoosalm auf die Teilnehmer wartete.

Nach einem kurzen Zwischenstopp ging es weiter zur Mösernalm und dann in Richtung Steinplatte, wo auf dem letzten Kilometer der Scharfrichter mit ca. 24% Steigung auf die Fahrer wartete.

Als erster erklomm erwartungsgemäß das Mountainbike Ass des RC Vilsbiburg, Manfred Eberl, gefolgt von Thorsten Geier diesen Schlussanstieg. Auch die beiden Youngsters, Lukas Wernthaler und Johannes Zettl, machten eine gute Figur und kamen mit nur geringem Rückstand am Absatz vor dem Gipfel der Steinplatte an.

Die letzten Meter zum Gipfel der Steinplatte (1860m) erklommen die Teilnehmer dann zu Fuß, wo eine fantastische Fernsicht vom Hohen Dachstein bis zur Zugspitze herrschte.

Nach einer Mittagspause auf der Mösernalm folgte die lange Abfahrt ins Heutal. Wegen des Fahrverbots mussten von dort die Räder durch die Schlucht beim Staubach Fall geschoben werden, was jedoch niemanden störte, zumal diese Wasserfälle das landschaftliche Highlight dieser Tour von der Winkelmoosalm rund um das Dürnbachhorn darstellen

Am späten Nachmittag rollten die Teilnehmer dann gemütlich zurück zum Parkplatz am Weitsee.

Bilder der Mountenbiketour sind unter "Galerie" hinterlegt.
 
RC Vilsbiburg besucht Partnerstadt Buja

Bei ihrer diesjährigen Herbstfahrt besuchten die Hobbyradler des RC Vilsbiburg die Partnerstadt Buja und den dortigen Radclub AC Bujese.

 

Die fünftägige Tour startete mit einer Busfahrt von Vilsbiburg nach Trient. Wie vom Wetterbericht vorhergesagt, regnete es dort in Strömen. Unbeeindruckt von den Witterungsbedingungen setzte sich der Großteil der 18 Teilnehmer nach einer kurzen Stärkung am mittelalterlichen Stadtplatz von Trient auf ihr Rennrad, um den Passo di Vezzena (1403m) zum Etappenziel Canove bei Asiago zu überwinden. Nach dem ca. 40 Kilometer langen Anstieg und einer schnellen Abfahrt auf die Altopiano erreichten die völlig durchnässten Fahrer nach einer fast 70 Kilometer langen Regenfahrt ihr Hotel, wo sie vom Wirt sogleich mit einem wärmenden Grappa empfangen wurden. Gottlob strahlte am nächsten Tag entgegen der Wettervorhersage wieder die Sonne vom Himmel und es ging weiter zum nächsten Etappenziel nach Valdobbiadene. Nach einer langen Abfahrt von der Altopiano teilte sich die Gruppe in Bassano del Grappa auf. Ein Teil der Radler wählte die Strecke durch das Val Sugana, die über verkehrsarme Straßen und durch landschaftlich wunderschöne Schluchten nach Seren del Grappa bei Feltre führte. Dort erwartete man die Gruppe, die den anspruchsvollen und 27 Kilometer langen Anstieg über den Monte Grappa (1745m) wählte. Nachdem man sich mit Pasta und einem Schluck Wein wieder gestärkt hatte, wurde der zweite Tagesabschnitt nach Valdobbiadene in Angriff genommen, das man nach ca. 140 Kilometer in der späten Nachmittagssonne erreichte. Der Blick von der Hotelterrasse in die Weinberge des Prosecco und ein Schluck von dem gleichnamigen und weltberühmten Frizzante ließen die Anstrengungen dieser Etappe jedoch schnell vergessen. Die dritte Etappe führte dann von Valdobbiadene durch die Weinberge des Prosecco nach Vittorio Veneto und von dort am Rand des Alpenaufschwungs zur Herkunft des bekannten Schinkens nach San Daniele di Friuli (ca. 125 Kilometer). Bereits zehn Kilometer vor der Ankunft wurden die Vilsbiburger Radler von den Kollegen aus Buja empfangen und ins Hotel begleitet. Bei einem Glas „Spritz“ wurde dort der Zeitplan für den nächsten Tag besprochen, wo ein Treffen mit den Vertretern der Stadt Buja und ein gemeinsamer Abend anstand. Pünktlich ging es deshalb am folgenden Samstag mit dem Rad nach Buja, wo die Vilsbiburger Radler vor dem Rathaus von Buja vom Vertreter des Bürgermeisters, Herrn Dott. Brocca, und den Bujeser Radlern mit Wein, San Daniele Schinken und Käse empfangen wurden. Nach diesem sehr herzlichen Empfang radelten etwa 30 Vilsbiburger und Bujeser Radler gemeinsam nach Gemona und besuchten die vom Erdbeben in den 70er Jahren zerstörte und restaurierte Altstadt. Am späten Nachmittag ging es über einsame Straßen und unter ortskundiger Führung zurück nach San Daniele, wo man sich auf das von den Bujeser Radlern organisierte Fest vorbereite, auf dem dann ausgelassen gefeiert wurde. Leider zwang die Königsetappe am folgenden Tag zum Aufbruch vor Mitternacht. Diese Etappe führte über den Passo Tanamea (851m) ins Tal der Soca nach Slowenien und von dort über den Vrisc Pass (1611m) nach Kranjska Gora (ca. 90 Kilometer). Beeindruckend war die landschaftliche Schönheit des Soca Tals mit der einzigartigen smaragdgrünen Farbe des Flusses. Der landschaftliche Genuss wurde am Ende des Tals jedoch abrupt durch den 10 Kilometer langen und bis zu 14 Prozent steilen Vrisc Pass unterbrochen. Trotzdem meisterten nicht nur die Herren, sondern auch die fünf teilnehmenden Damen diesen Anstieg, was gerade deshalb Respekt zollt, weil die eine oder andere Radlerin vorher noch nie einen Alpenpass überwunden hatte. Umso mehr genossen die Radler nach einer anspruchsvollen Abfahrt im Zielort Kranjska Gora ihren Kaffee und ihr wohlverdientes Bier bevor man sich auf den Heimweg mit dem Bus nach Vilsbiburg machte.

Bilder der Herbstfahrt 2009 sind unter "Galerie" hinterlegt.
 
Die Ü-60-Radler fahren "Rund um das Tennengebirge"
Die Donnerstagsfahrt vom 10. September 2009 "Rund um das Tennengebirge" war ein tolles Erlebnis ! Wigg hatte alles gut geplant und organisiert.

Unter "Galerie" einige Bilder von den alternden "Helden der Landstrasse".
 
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Die Runde der Woche